Bäume sind die Verbindung zwischen Himmel und Erde

Meine Liebe zum Holz entstand durch die Pflege und das Fällen von Laubbäumen. Die ersten künstlerischen Gehversuche und das Kunststudium finanzierte ich durch diese Tätigkeit, bei der ich den gefällten Bäumen versprach, aus ihnen etwas zu machen, das noch länger auf der Welt sein würde, als sie es als Baum waren. Auch kam ich zu dem Bewusstsein, dass man Bäume fällen sollte, wenn sie reif sind, ihren Zenit gerade überschritten haben. Ein Baum, der vor sich hin kränkelt, stockig und hohl wird, nützt niemandem mehr etwas. Für jeden gefällten Baum pflanzt man zwei neue, am besten aus dem eigenen Samen.
Auch ist der Zeitpunkt der Fällung ein wichtiger Aspekt, um dauerhaftes Holz ohne viele Trockenrisse zu bekommen. So ist die Zeit von Dezember bis Februar der Holzernte vorbehalten.